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Besondere Leckerlis und No-Gos

Alle Hunde lieben Leckerlis – und auch alles andere, was im Haushalt so an essbaren (und leider manchmal auch nicht essbaren) Dingen runterfällt. Aber was sind denn wirklich Leckerbissen und was sollten Hunde besser  nicht zu essen bekommen?

Grundsätzlich gilt: Auch wenn Ihr Hund manche Leckerei gut verträgt, sollte diese nicht im Übermaß verfüttert werden. Dies kann sonst zu Durchfall oder Bauchschmerzen beim Hund und zu ungewollten Putzeinlagen bei Herrchen und Frauchen führen. Wie sich un- oder überreife Äpfel auswirken können, haben wir ja kürzlich auch schon berichtet.

Geschmäcker sind auch bei Hunden ganz verschieden. So liebt unsere Pepper Salat und Gurken,  während Fränzi das alles eher widerwillig bzw. nur, damit es kein anderer bekommt, frisst. Alle drei lieben allerdings getrocknete Sardellen und die Leckerlis von unserem Hasen. Da die Hasenleckerlis allerdings aus Getreide sind, müssen wir diese sehr sparsam füttern, weil dies sonst unangenehme (und unangenehm riechende) Nebeneffekte haben kann. 🙂 Also werden diese natürlich streng rationiert.

Ebenfalls sehr willkommen sind frische Forellenfilets, die wir gelegentlich von einem Bekannten für die Hunde geschenkt bekommen. Ein besonderes Highlight für  unsere Mädels sind auch Bananen und Käse. Sobald sie merken, dass es hier gleich etwas gibt, werden sie vollkommen verrückt. Beides kann Verstopfung verursachen und wird daher ebenfalls nur sehr sparsam von uns verteilt.

Eiswürfel und gefrorene Früchte verschaffen auch Hunden im Sommer eine leckere Abkühlung

Auch wenn Geschmäcker verschieden sind und Hunde noch viele andere Sachen essen wollen und würden, gibt es einige Dinge,  man besser vermeiden sollte:

  • Rohes Schweinefleisch – es besteht die Gefahr, dass das Schwein den Aujeszky-Virus trug. Dieser kommt bei Hausschweinen im Allgemeinen in Europa nicht mehr vor, allerdings können sich Schweine in Freilandhaltung bei Wildschweinen anstecken, die diesen Virus noch sehr häufig tragen. Eine Erkrankung beim Haustier (auch Katzen können sich durch rohes Fleisch anstecken!) verläuft immer tödlich und der Tierarzt kann das Tier leider nur noch einschläfern.
  • Zwiebeln und Knoblauch – in größeren Mengen enthalten diese für den Hund giftige Stoffe. Wir verzichten hier vollständig darauf. Oft wird gerade dem Knoblauch nachgesagt, dass er auch Insekten wie Zecken, Milben, usw. fernhalten soll. Aufgrund des Risikos behandeln greifen wir aber auch hier zu anderen Mitteln.
  • Paprika, Tomaten und Auberginen – auch diese enthalten für Hunde unverträgliche Stoffe. Diese Stoffe reizen die Schleimhäute und führen besonders auch zu Durchfall. (Übrigens trifft das auch auf die grünen Stellen bei Kartoffeln zu!)
  • Schokolade – Kakao enthält Theobromin, welches für Hunde in relativ geringer Dosis bereits sehr schädlich ist. Allerdings enthält gewöhnliche Milchschokolade nicht so viel Kakao, dass ein heruntergefallener Krümel normalerweise kein Problem darstellen sollte. Sollte sich der Hund aber mal über eine ganze Tafel hermachen, schadet ein Besuch beim Tierarzt definitiv nicht!
  • Geflügelknochen – frisst der Hund Geflügelfleisch mit Knochen, ist Alarm angesagt. Geflügelknochen – insbesondere gegart – sind sehr porös und splittern. Schluckt der Hund die Knochen, besteht die Gefahr von Verletzungen in der Speiseröhre, im Magen oder im Darm. Sollte der Hund wirklich die Knochen fressen, kann es im ersten Schritt gut helfen, sofort Sauerkraut zu füttern. Das Kraut wickelt sich um die Knochenstücke und mindert das Verletzungsrisiko. Das ist allerdings keine Garantie und deshalb sollte trotzdem sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. (Unsere Hunde lieben übrigens Sauerkraut.)

Natürlich gibt es dann auch noch ganz individuelle Unverträglichkeiten. Unsere Tiere (Hunde und Hase) vertragen beispielsweise kein Getreide in größeren Mengen. Auch Geflügel-BARF steht bei uns nicht mehr auf dem Speiseplan.

In Endeffekt ist es nicht anders als bei uns Menschen auch. Die Mischung macht’s. Auch die ein oder andere Köstlichkeit zu viel darf mal sein, wenn die Ernährung sonst ausgewogen und für speziell den eigenen Hund gut geeignet ist. 😉

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